| Energie
und Umwelt |
Vor dem Hintergrund der Endlichkeit fossiler Ressourcen, dem dramatischen
Anstieg des weltweiten Energieverbrauches in den nächsten Jahrzehnten
und dem Ziel der CO2-Reduzierung zur Minderung
des Treibhauseffektes, ist eine Umstellung auf eine nachhaltige
Energieversorgung mit erneuerbaren Quellen zwingend erforderlich.
Der weltweite Energiebedarf basiert heute zu 90 % auf den fossilen
Energieträgern Kohle, Erdöl und Gas. Allein an einem einzigen Tag
verfeuert die gesamte Menschheit Kohle, Öl und Gas, für deren natürliche
Entstehung ein Zeitraum von über 1.300 Jahren nötig war.
Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wird unweigerlich
Kohlendioxid (CO2) freigesetzt - CO2
ist nicht filterbar.
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Seit der Industrialisierung und dem damit explosionsartig angestiegenen
Verbrauch fossiler Ressourcen reichert sich das C02
schneller in der Atmosphäre an, als es im Rahmen des natürlichen
Kreislaufs wieder abgebaut werden kann. Die erhöhte Konzentration
von CO2 in den unteren Luftschichten unserer
Atmosphäre behindert die Wärmeabgabe in den Kosmos, wodurch sich
der Treibhauseffekt verstärkt. Die Folge ist ein globaler Temperaturanstieg,
der mit dem Ansteigen des Meeresspiegels, Überschwemmungen und Wirbelstürmen
bereits seine Spuren hinterlassen hat.
Die Reduktion der CO2-Emissionen zählt damit
zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die wichtigsten Bausteine
für eine umweltverträgliche Energieversorgung, sind die rationelle
Energieverwendung, sowie der Ausbau erneuerbarer, CO2-freier
Energiequellen wie z.B. der Windenergie.
In den letzten Jahren gab es vielerorts bereits Signale für eine
Energiewende. In Deutschland hat die Bundesregierung das Ziel vorgegeben,
die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2005 um 25
% gegenüber 1990 zu senken. Viele Programme zur Förderung regenerativer
Energien sind initiiert worden. Doch allein mit veränderten politischen
Konditionen ist es nicht getan. Für eine nachhaltige, CO2-freie
Energieversorgung zählt das Engagement eines jeden Einzelnen. |
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